Evangelische Versöhnungskirche Jöhlingen

 
 
 
Kleine Einblicke in und auf unsere Versöhnungskirche
 
Bild Kreuz vor blauem Himmel
Kreuz vor blauem Himmel
Bild Glockenturm mit Kreuz im Hintergrund
Glockenturm mit Kreuz im Hintergrund
Bild Blick auf den Eingang
Blick auf den Eingang
Bild Altarraum
Altarraum
Bild Blick vom Altar auf die Gemeinde
Blick vom Altar auf die Gemeinde
Bild Kirchenraum mit Blick auf den Altar
Kirchenraum mit Blick auf den Altar
Bild Notenblatt
Noten
Bild Blick vom Leonorenweg auf die Kirche
Blick vom Leonorenweg auf die Kirche
Bild Eingangsseite Leonorenweg des Anbaus
Eingangsseite des Anbaus
Bild Große Glocke
Große Glocke
Bild Kleine Glocke
Kleine Glocke
Bild Kreuz auf dem First
Kreuz auf dem First
Bild Schaukasten von Konfirmaden gestaltet
Schaukasten von Konfirmaden gestaltet
Bild Kirche vor Erweiterungsbau und Bau des Glockenturms
Kirche vor Erweiterungsbau und Bau des Glockenturms
Bild Bau des Glockenturms
Bau des Glockenturms
Bild Dachsanierung im Jahr 2003
Dachsanierung im Jahr 2003
 
 
Inmitten eines Wohngebiets im Westen Jöhlingens steht ein kleines,  unscheinbares Gebäude. Das schlichte Kreuz auf dem Dach verrät, dass es sich hier um eine evangelische Kirche handelt. Die evangelische Gemeinde in Jöhlingen ist eine sehr junge Gemeinde, feierte sie doch erst vor wenigen Jahren ihr 70-jähriges Bestehen.

Im katholischen Jöhlingen gab es lange Zeit für die wenigen evangelischen Christen, die durch Einheirat oder aus beruflichen Gründen nach Jöhlingen zogen, keinen Versammlungsort und keinen eigenen Pfarrer. Die seelsorgliche Betreuung fiel erst der Nachbargemeinde Berghausen zu, später der Gemeinde Grötzingen. Zunächst traf sich die kleine Gemeinde im Rathaus, als das nicht mehr möglich war, stellte die katholische Kirche der Diasporagemeinde einen Raum im „Elisabethhaus“ zur Verfügung. Nach dem Krieg siedelten viele Heimatvertriebene in Jöhlingen an und die Zahl der evangelischen Bürger stieg deutlich. Es war bald klar: Eine eigene Kirche muss gebaut werden.

Das erworbene Grundstück lag damals noch am äußersten Ortsrand, das Wohngebiet Kirchgrund und die S-Bahn-Haltestelle „Jöhlingen West“ gab es noch nicht. Auf einem kleinen Hügel gelegen, war es ideal für eine Kirche.

Der Grundstein für die Versöhnungskirche wurde 1949 gelegt, geweiht wurde sie zwei Jahre später. Ihren Namen verdankt sie, laut dem damaligen Pfarrer Hubert Fuchs, einer kleinen Anekdote. Demnach wurde ein Großteil des Geldes, das für den Grundstückskauf und den Kirchenbau aufgebracht werden musste, von vier Ehepaaren gespendet. Diese hatten sich über eine Erbschaft zerstritten und dem Pfarrer gelang es, sie wieder zu versöhnen. Aus Dankbarkeit spendeten sie einen hohen Betrag für den Bau der Kirche.

2003 war es dann soweit: Die Kirche musste renoviert werden und es sollte ein Gemeindehaus angebaut werden. Das Gemeindehaus schließt direkt an das Kirchengebäude an. Die rustizierten Wände der Kirche und die großen Fensterfronten des Gemeindehauses bilden einen interessanten Kontrast. Auch der Turm wurde 2003 angebaut. Eine Zementspende des örtlichen Zementwerks hat ihn ermöglicht.

Auch im Inneren der Kirche hat sich viel getan. Die Ostwand wurde aufgebrochen und mit dem Gemeindehaus verbunden. Der Kirchenraum kann nun um den Begegnungsraum erweitert werden, was an den Weihnachtsgottesdiensten auch nötig ist. Der Durchbruch passt sich architektonisch an den Kirchenraum an. Wie auch an der gegenüberliegenden Seite wurden Arkaden eingezogen. Damit der Raum nicht zu dunkel wirkt, wurden drei Oberlichter installiert.